Frauen sind wie Männer
Von webmaster | 3.Februar 2010
Vor rund zwei Jahren habe ich mal ganz kurz über die Finanzfachfrauen gepostet.
Wenn es um Frauen und Finanzen geht hat man(n) immer das Klischee im Hinterkopf, daß Frauen davon sowieso keine Ahnung haben und grundsätzlich deutlich risikoärmer sind als Männer. Das DIW in Berlin hat aber jetzt herausgefunden, daß die Risikoarmut bei Frauen daher rührt, weil sie oftmals ein geringeres Einkommen als Männer haben. Frauen jedoch, die sich in gleichen Einkommensregionen bewegen wie Männer, zeigen auch das gleiche Interesse an riskanteren Anlageprodukten.
Spezielle ‘Frauenprodukte’ in der Branche sind also nur ein Marketinggag der Anbieter…
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Mit einer Träne im Auge…
Von webmaster | 9.Dezember 2009
Wie ich jetzt erfahren habe, plant der ERGO-Konzern die Abschaffung der Traditionsmarken Hamburg-Mannheimer und Victoria. Warum macht man so etwas? Da hat man über viele Jahrzehnte die Marken in den Köpfen der Kunden verankert und nun wirft man das alles weg? Ich glaube, das Herr Kaiser von der Hamburg-Mannheimer einen höheren Bekanntheitsgrad als der aktuelle Bundespräsident hat. Wie will man den Namen ERGO auch nur annähernd so stark in den Köpfen der Zielgruppe verankern? Vorallem, was soll das kosten? Eine solche Idee kann in meinen Augen nur von geltungssüchtigen Unternehmenslenkern oder einer überredungsstarken Werbeagentur kommen.
Ich erinnere mich noch an den Wahlspruch der Victoria-Aussendienstmitarbeiter: “Geh in die Welt und sprich mit jedem”. Geprägt wurde er vom legendären Victoria Generaldirektor Otto Gerstenberg. Über Jahrzehnte hat der Aussendienst so den Namen der Victoria in der Bevölkerung bekannt gemacht. Und nun zieht man dem Aussendienst diesen ‘Teppich’ unter den Füßen weg.
Man möchte den ERGO-Leuten an dieser Stelle zurufen:
Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben des Feuers.
Ob sie es verstehen werden?
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Zillmerung bei Entgeltumwandlungsverträgen
Von webmaster | 12.Oktober 2009
Viele Vermittler, wie auch Arbeitgeber waren geschockt, als das Münchener Landesarbeitsgericht die Zillmerung in der Entgeltumwandlung aus mehreren Gründen für unzulässig hielt. Doch zwischenzeitlich gibt es auch eine Entscheidung des BAG (Bundesarbeitsgericht) vom 15. September diesen Jahres, daß die Zillmerung ausdrücklich für zulässig hält. Dies ist vorangig erstmal eine beruhigende Information für alle Arbeitgeber, da diese nun nicht mehr in einem Haftungsrisiko stecken.
Jede andere Entscheidung hätte ich auch als sehr fragwürdig empfunden, da die von den Klägern beanstandete fehlende Wertgleichheit, sich auf die Versorgungsleistung bezieht und nicht auf einen irgendwie gearteten vorzeitigen Rückkauf. Die falsche Entscheidung des LAG München bevorzugt den Ausnahmefall (und das sollte ein Rückkauf immer sein) und nicht die ordnungsgerechte Abwicklung eines solchen Vertrages.
Dieser ganzen leidigen Diskussion liegt der falsche Grundgedanke zunieder, daß gezillmerte Tarife grundsätzlich teurer sind als ungezillmerte. Wer sich jedoch richtig umschaut, wird viele ungezillmerte Tarife finden, die deutlich höhere Gesamtkosten ausweisen als die der gezillmerten.
Ich hoffe, daß das BAG damit einen Schlußstrich unter diese unsäglich Geschichte gezogen hat.
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Altersvorsorgeberatung
Von webmaster | 12.Oktober 2009
Nun ist auch die Verbraucherzentrale Bayern in das Geschäft mit der Beratung von Altersvorsorgefragen eingestiegen. Wie man hier lesen kann, bietet man dort das Anderthalb-Stunden-Gespräch für schlappe 90 Euro an. In 1,5 Stunden will man dort das komplette Altersvorsorgerisiko eines Kunden beurteilen? Die meisten guten Makler nehmen sich nach meiner Kenntnis mehr Zeit und beraten auch noch kostenlos (Honorarberater mal ausgenommen
). Erst wenn der Kunde wirklich eine Absicherung seiner Versorgungslücke fordert, bekommt der Makler durch die Courtage zu seinem Einkommen.
Von Seiten der Verbraucherzentralen pocht man im übrigen darauf auch nicht die gesetzlichen Vermittlerrichtlinien befolgen zu müssen, weil die Beratung nicht gewerbsmäßig erfolgen würde (???). Spannend finde ich auch noch die Frage nach der Haftung, oder unterliegen die Aussagen der Berater dort nicht den üblichen Haftungsrisiken? Falls nicht, ich drücke jedem Beratenen feste die Daumen…
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Datenquelle Leads
Von webmaster | 12.Oktober 2009
Die immer wiederkehrende Frage im Vertrieb ist, wie kommt man denn nun an Neukunden. In der Finanzdienstleistungsbranche hat man sich jahrzehntelang auf das Empfehlungsgeschäft verlassen können. Doch in Zeiten der Finanzkrise funktioniert das nicht mehr so wie früher. Immer stärker im Fokus liegen die Leads, die im Internet gewonnen werden. Da diese Leads oftmals dadurch gewonnen werden, weil der potentielle Kunde im Internet nach einem bestimmten Begriff (z.B. “Altersvorsorge” oder “PKV”) gesucht hat, sind diese Datensätze entsprechend vorqualifiziert und damit auch erfolgversprechend.
Nicht nur Makler sondern auch viele Ein-Firmen-Vertreter kaufen Leads, um ihrem Neukundengschäft wieder einen Schub zu geben.
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Hausratversicherung - Es wird immer beratungsintensiver
Von webmaster | 9.Oktober 2009
Für viele Vermittler war die Hausratversicherung ein sogenannter Mitnahmeartikel. Der Kunde hat in vielen Fällen von selber nach diesem Produkt gefragt, weil er seine teure Stereoanlage und den schicken Fernseher angesichert sehen wollte. Eine Marktdurchdringung von über 75 Prozent belegt dies.
Doch zwischenzeitlich kommt auch dieser Markt immer mehr in Bewegung und die alten Standardkonzepte werden durch neue Produktideen erweitert. Fast jede Gesellschaft bietet heute unterschiedliche Tariflinien an, die den Schutzbedarf des Kunden individuell decken sollen. Darüber hinaus werden heute auch die Hausratversicherungskunden immer selektiert. Neben speziellen Angeboten für Senioren gibt es auch einen preiswerten Grundschutz für junge Leute und junge Familien im Bereich der Hausratversicherung. Und zu guter Letzt gibt es heute bereits jedemenge Assistanceleistungen, die die Versicherer in den Hausratvertrag mit einbauen. Das fängt beim Handwerkerservice an und geht bis zur Schädlingsbekämpfung.
Ein guter Berater wird hier viele Ansätze finden um einen Kunden auch in der Hausratversicherung umfassend zu bearten.
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Versicherungsberatung durch Verbraucherzentralen
Von webmaster | 8.Oktober 2009
Sie verstehen sich als Marktwächter und treten aber als Mitbewerber am Markt auf. Kann so etwas wirklich sein? Ist dann wirklich noch Unabhängigkeit gewahrt?
Wie die Zeitschrift Portfolio in ihrer Juniausgabe schreibt, hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen damit begonnen Altersvorsorgeseminare zum Preis von 150 Euro anzubieten. Das die Berater dort sich aus Bankberatern und Verbraucherjuristen rekrutieren und allgemeine Informationspflichten vermissen lassen, bringt mich ins Grübeln. Gelten für diese Tätigkeiten nicht auch die Vermittlerrichtlinien? Schließlich soll doch jeder der entgeltlich Versicherungsberatung betreibt diese Richtlinien befolgen, oder? Oder sind manche gleicher als andere?
Ich werde das Thema weiter verfolgen. Besonders interessant finde ich das Thema im Hinblick auf die Qualifikation der Beratung, der ich wie hier geschrieben auch nicht widerspruchslos gegenüberstehe.
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Allfinanzvertriebe in der Krise
Von webmaster | 8.Oktober 2009
Jahrelang haben uns die großen Allfinanzvertriebe ihre fantastischen Umsatzzahlen um die Ohren gehauen. Doch nun kommt das große Zittern bei AWD, OVB, MLP und Co. Dramatische Umsatzeinbrüche von zum Teil über 20 Prozent bringen jetzt einige ins Grübeln. Auch wenn es hauptsächlich das Auslandsgeschäft der Gesellschaften ist, das zum Umsatzrückgang beiträgt, so macht auch das heimische Geschäft vielen zu schaffen. Viele von ihnen stecken in einer Vertrauensfalle, die sie sich über die Jahre selber gegraben haben. Stark aufgestellt in den Bereichen Aktiensparen und Immobilien, spüren sie jetzt, daß der Kunde solchen langfristigen Engagements nur noch zögerlich gegenübersteht.
Auch der Umsatzmotor Riester-Rente wird in der Zukunft nur noch halb so heiß gegessen.
Schwere Zeiten für Allfinanzvertriebe.
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Das statistische Taschenbuch der Versicherungswirtschaft
Von webmaster | 2.Oktober 2009
Beim GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft) ist das neue Statistische Taschenbuch erschienen. Wer Interesse an Zahlen und der Entwicklung der Versicherungswirtschaft und des gesamtwirtschaftlichen Umfelds hat, kann das Taschenbuch auf der Seite des GDV downloaden.
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Gewerbegeschäft ist Problemlösung
Von webmaster | 1.Oktober 2009
Ich kenne nun viele Versicherungsvermittler und Makler. Auffällig ist, daß rund 80-90 Prozent (diese Zahl entspricht meiner eigenen Einschätzung) dieser Makler und Vermittler sich fast ausschließlich auf das Privatkundengeschäft konzentrieren. Sicher, wenn der Handwerker von nebenan nach einer Police fragt, winkt keiner von denen ab, aber die meisten von ihnen gehen nicht gezielt an solche Risiken heran.
Die Gründe für dieses Verhalten liegen in meine Augen in der Komplexität des Gewerbegeschäftes. Viele Vermittler trauen sich einfach nicht und haben Berührungsängste. Doch genaugenommen liegt darin auch eine Chance. Die Prämien im Firmenkundengeschäft sind zum einen deutlich höher als bei den Privatkunden und auf der anderen Seite bewegt man sich dort in einem sehr anspruchsvollen Markt. Darüber hinaus ist das Firmenkundengeschäft ein Bereich in dem sich das Neugeschäft fast von alleine produziert. Ständig neue gesetzliche Regelungen führen auch zu neuen Haftungsrisiken für die Unternehmen, die von passenden Produkten abgesichert werden müssen. Wir denken nur mal an das AGG und die dafür konzipierte Antidiskriminierungsversicherung oder an die Umweltschadenversicherung, die das Risiko aus dem Umweltschadengesetz decken soll.
Ich will hier sicher niemanden dazu motivieren sich einfach mal drauflos in ein für ihn unbekanntes Thema zu stürzen. Aber ein paar Gedanken sollte sich jeder mal machen, wenn er sich von diesem Thema hier angesprochen fühlt. Es handelt sich dabei um ein sehr interessantes und lukratives Geschäft. Wer die ersten Schritte auf diesem Gebiet wagen möchte, wendet sich an einen Versicherer der mit dem entsprechenden Know-How aufwarten kann. Und solche Versicherer sind dann auch immer bereit zusammen mit dem Vermittler solche Geschäfte in die Wege zu leiten. Gerade in diesem Geschäftsbereich kann man sich mit einer hohen Beratungsqualität auch einen Namen schaffen.
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